1908-1924:
Die goldene Zeit
„Bad“ Salzig, das klang um die Jahrhundertwende noch neu in den Ohren. Die Bezeichnung „Bad“ verdankt der Ort der Initiative des vermögenden ostpreußischen Hauptmanns i. R. Theodor von Baginski, gen. Hoffmann. Er kaufte bereits 1889 das Quellenareal und ließ 1902 bis 1905 die Barbaraquelle (früher Salzborn) und die Leonorenquelle (früher Sanitas) erschließen. Nun galt es die „heilsamen Salzquellen zu überbauen und eine Kuranstalt im schönen Tal zu errichten.“ 1902 wurde im Salzborntal ein Badeviertel errichtet. Theodor Hoffmann kaufte auf der Düsseldorfer Weltausstellung Fachwerkbauten und ließ sie im Bad Salziger Kurpark wieder aufbauen. Der Kurbetrieb wurde 1907 aufgenommen, Bad Salzigs Blütezeit als Kurstadt begann, der Bahnhof wurde gebaut. „Bald wird die Wohnungsfrage in Bad Salzig derart brennend, dass die Errichtung komfortabler Wohnungen dringend nötig ist. Vielfach konnten die Kurgäste, da das Kurhotel überfüllt war und im Dorf ebenfalls keine Wohnungen frei waren, nicht aufgenommen werden und mussten wieder abreisen oder in Boppard Wohnung nehmen.“ (Auszug aus der Bopparder Zeitung 1908)
Und hier begann die Geschichte des PARK HOTELS Bad
Salzig. „Gestern wurde der erste Spatenstich gemacht
zu dem Neubau eines Pensions-Hotels am Eingang zum
Bad Salzig. Fräulein Emma Trost errichtet ein stattliches
Hotel mit großem Restaurant und Gesellschaftsräumen,
Terrassen. Jedenfalls ist für das aufblühende Bad das
Unternehmen mit Freuden zu begrüßen.“
(Auszug aus der Bopparder Zeitung 1908)
Das PARK HOTEL TROST, vom Bauunternehmer Kirch errichtet, wurde schon damals mit fließend warmem Wasser, elektrischem Licht und einer dampfbetriebenen Zentralheizung ausgestattet. Es bietet damals wie heute mit 20 Zimmern bis zu 40 Übernachtungsgästen Raum und im Restaurant finden bis zu 50 Personen Platz. „Fräulein“ Emma Trost nahm schon bald in Folge den Hotelbetrieb auf und führte das PARK HOTEL TROST zu seiner Hoch-Zeit.