1958-1987:
Zeit des Wirtschaftswunders
Willi Kratt, 1889 geboren, bemühte sich allmählich eine verwandtschaftliche Nachfolge zu finden und legte auf dem Hotelgelände den Grundstein für das heutige SCHWEIZERHAUS als seinen geplanten Altersruhesitz (neben der PARK VILLA beherbergt es heute Gästezimmer). Sein Neffe Rudolf Bielenberg aus Köln stieg in den Hotelbetrieb mit ein.
Am 22. April 1958 starb Willi Kratt, gerade nach Fertigstellung
des Rohbaus des SCHWEIZERHAUSES. Rudolf
Bielenberg übernahm nun vollverantwortlich das Hotel.
Frau Gertrud Kratt lebte bis zu ihrem Tod im Jahre 1968
im Schweizerhaus.
Rudolf Bielenberg ehelichte die Tochter des LVA-Präsidenten,
Frau Hildegard Langlotz. Bis 1968 war das Hotel
komplett mit den Kurgästen der LVA belegt. Nach deren
Auszug wurde versucht, den normalen Hotelbetrieb wieder
aufzunehmen. Das Hotel ging schweren Zeiten entgegen.
1987 stand das mittlerweile marode Hotel zur Zwangsversteigerung – in Hotelzimmer und Gästebereiche war seit Jahren nicht mehr investiert worden. Die Pläne zum Abriss standen bereit – es sollte ein Seniorenheim errichtet werden.
Und wieder stand dem PARK HOTEL ein Neubeginn
bevor.